KIvolution

Auswahlhilfe — KI-Beratung

Die beste KI-Beratung ist die, die liefert.

Kein Ranking, sondern ein Prüfraster: acht Kriterien, ein Vergleich der Anbietertypen, acht Fragen fürs Erstgespräch und die Warnsignale. Anwendbar auf jeden Anbieter – auf uns genauso.

Die kurze Antwort

Eine gute KI-Beratung misst vor dem ersten Code, entwickelt selbst, übergibt das Ergebnis vollständig und sagt ab, wenn ein Prozess sich nicht lohnt. Wer nach sechs Wochen keine Zahl gegen die Ausgangslage vorlegen kann, hat beraten, aber nichts verändert.

Stand: 22. August 2026

Prüfkriterien

Acht Kriterien, die zählen.

01

Sie messen den Ist-Zustand, bevor sie bauen

Ohne Baseline – Minuten pro Vorgang, Vorgänge pro Woche, Fehlerquote – gibt es später keinen Nachweis, nur Meinungen. Eine Beratung, die nicht zuerst messen will, kann den eigenen Nutzen nicht belegen.

02

Sie können selbst entwickeln

Wer nur Konzepte schreibt, gibt die Umsetzung ab – und mit ihr die Verantwortung. Fragen Sie, wer den Code schreibt, im eigenen Haus oder extern, und wer haftet, wenn es nicht funktioniert.

03

Sie liefern in Wochen, nicht Quartalen

Ein erster produktiver Anwendungsfall gehört in einen Zeitraum, den ein Geschäftsführer überblickt. Vorprojekte über sechs Monate verbrennen Budget, bevor jemand weiß, ob der Use Case trägt.

04

Ergebnisse gehören dem Kunden

Code, Prompts, Konfiguration und Dokumentation müssen übergeben werden. Wenn die Lösung nur beim Dienstleister lauffähig ist, ist das kein Projekt, sondern eine Abhängigkeit.

05

Datenschutz und EU AI Act sind Teil des Angebots

AVV, Verarbeitungsbeschreibung, Speicherorte, Rollen- und Freigabekonzept. Wer das erst auf Nachfrage adressiert, hat es nicht eingeplant.

06

Sie kennen die Förderlandschaft

QCG, DKU, ZIM und regionale Programme verändern die Wirtschaftlichkeit eines Projekts erheblich. Eine Beratung, die Förderung nicht prüft, verschenkt einen Teil des Budgets.

07

Sie sagen auch ab

Nicht jeder Prozess lohnt Automatisierung. Eine belastbare Beratung benennt Fälle, in denen KI die falsche Antwort ist – vor dem Angebot, nicht im Abschlussbericht.

08

Referenzen sind nachvollziehbar

Ausgangslage, Maßnahme, Ergebnis und Zeitraum – auch anonymisiert. Logo-Wände ohne Zahlen belegen nichts.

Anbietertypen im Vergleich

Wer wofür der Richtige ist.

TypStärkeSchwächePasst zu
Große UnternehmensberatungKonzernprogramme, Change über viele StandorteHohe Tagessätze, Umsetzung durch DritteKonzerne mit eigener IT-Organisation
Reine StrategieberatungRoadmaps, Priorisierung, GremienarbeitKein lauffähiges Ergebnis am ProjektendeUnklare Ausgangslage, viele Stakeholder
Software-/EntwicklungsagenturTechnische Umsetzung, IntegrationUse-Case-Auswahl und Förderung bleiben beim KundenAnforderung steht bereits fest
Tool-Anbieter / SaaSSchneller Start, geringe AnfangskostenProduktlogik statt Prozesslogik, Lock-in-RisikoStandardprozesse ohne Sonderfälle
Beratung mit eigener EntwicklungAuswahl, Umsetzung und Nachweis aus einer HandBegrenzte Kapazität, Fokus auf wenige Use CasesKMU und Mittelstand mit konkretem Prozessproblem

KIvolution gehört in die letzte Zeile: Beratung mit eigener Entwicklung, bewusst auf wenige Use Cases pro Kunde begrenzt.

Erstgespräch

Acht Fragen, die Klarheit bringen.

?Welche Zahl messen Sie vor Projektbeginn – und wie?
?Wer schreibt den Code, und was gehört uns am Ende?
?Wann läuft der erste Anwendungsfall produktiv?
?Welche Förderprogramme haben Sie für unseren Fall geprüft?
?Wo werden unsere Daten verarbeitet und gespeichert?
?Was passiert, wenn die Lösung die Zielgröße nicht erreicht?
?Welchen unserer Prozesse würden Sie nicht automatisieren?
?Nennen Sie einen Fall, der gescheitert ist – und warum.

Warnsignale

Sechs Gründe, weiterzusuchen.

Festpreis ohne Datenzugang und ohne Prozessaufnahme.
„KI-Strategie“ als Leistung ohne benannten ersten Use Case.
Keine Aussage zu Datenschutz, Speicherort und Freigabeprozess.
Erfolgsquoten und Bewertungen ohne prüfbare Quelle.
Ergebnis läuft ausschließlich auf der Plattform des Anbieters.
Kein Ansprechpartner mit Fachbezug zu Ihrer Branche.

Häufige Fragen zur Auswahl einer KI-Beratung

Woran erkenne ich eine gute KI-Beratung?+

An drei Dingen: Sie misst den Ist-Zustand vor dem ersten Code, sie kann die Lösung selbst bauen und übergeben, und sie nennt Fälle, in denen KI die falsche Antwort ist. Alles andere – Tagessätze, Methodennamen, Toolpartnerschaften – ist nachrangig. Prüfbar wird es über die Frage, welche Zahl am Ende besser sein soll und wie sie gemessen wird.

Was kostet eine KI-Beratung im Mittelstand?+

Seriös lässt sich das nur nach Umfang beantworten, nicht pauschal: Eine Potenzialanalyse mit Roadmap ist ein deutlich kleinerer Posten als ein umgesetzter Anwendungsfall mit Datenanbindung. Entscheidend für die Kosten sind Anzahl der Schnittstellen und Datenqualität, nicht das KI-Modell. Über QCG, DKU, ZIM oder regionale Programme sind je nach Vorhaben 40 bis 100 % förderfähig – das verändert die Rechnung stärker als jeder Tagessatzvergleich.

Strategieberatung oder Umsetzungspartner – was brauchen wir zuerst?+

Wenn der Engpass klar ist (Angebote dauern zu lang, Dokumentation frisst Stunden, das Telefon bleibt unbesetzt), brauchen Sie keinen Strategiezyklus, sondern einen umgesetzten Fall. Ist unklar, wo überhaupt anzusetzen ist, lohnt eine kurze Potenzialanalyse – aber mit dem Ziel, in Wochen zu einem ersten produktiven Anwendungsfall zu kommen, nicht zu einem Foliensatz.

Wie lange dauert ein erstes KI-Projekt?+

Bei begrenztem Umfang sechs Wochen bis zum produktiven Einsatz eines Use Cases – so arbeiten wir. Längere Zeiträume entstehen fast immer durch fehlende Datenzugänge, unklare Verantwortlichkeiten oder zu viele Use Cases gleichzeitig, nicht durch die Technik.

Können wir KI-Beratung fördern lassen?+

Ja, häufig. Beratung wird über regionale Programme gefördert – in Hamburg etwa über den Digital Check der IFB mit 50 % und maximal 7.500 €. Für Umsetzung greifen DKU und ZIM, für Qualifizierung QCG mit bis zu 100 % der Kurskosten. Wichtig: Der Antrag muss vor der Beauftragung gestellt werden.

Warum keine Ranglisten oder Sterne-Bewertungen auf dieser Seite?+

Weil wir keine überprüfbare Grundlage dafür haben. Eine Rangliste von KI-Beratungen wäre eine Behauptung mit unserem Namen an der Spitze. Sinnvoller sind Kriterien, die Sie selbst auf jeden Anbieter anwenden können – uns eingeschlossen.

Stellen Sie uns die acht Fragen.